Eine der ersten Uhren mit Leuchtziffern
befindet sich auf einem prunkvollen Möbel das im Schlafzimmer von Papst Alexander VII. (1599-1667) stand.
Dieser schlief nämlich schlecht, wachte nachts oft auf und gab deshalb bei dem Uhrmacher Pietro Tommaso Campani in der via Peregrin in Rom eine lautlose Uhr in Auftrag, bei der man die Zeit auch im Dunkeln ablesen können sollte.Campani entwickelte und konstruierte für den Papst eine Uhr, bei der man mithilfe einer Lampe hinter dem durchbrochen gearbeiteten Zifferblatt auch nachts jederzeit sehen konnte wie spät es ist – und also wie lange es noch bis zum erlösenden Morgen dauern wird.


Dieses Meisterwerk steht heute in der Gemäldegalerie vom Kunsthistorischen Museum in Wien.
In der Folge bauten die Uhrmacherbrüder Campani noch mehrere ähnliche „Nachtuhren“ für schlaflose Könige, Fürsten und reiche Kunden.